Ziele der psychologischen Wartezeitüberbrückung

  • Vermeidung der Verschlimmerung der Symptomatik und Chronifizierung

  • Vermeidung der Notwendigkeit stationärer Behandlung aufgrund langer Wartezeiten im ambulanten Bereich

  • Vorbereitung auf die ambulante Einzel- oder Gruppenpsychotherapie

  • Aktivierung von heilungsförderlichen Verhaltens- und Erlebensweisen

  • Akute psychische Entlastung

 

Ablauf, Umfang und Kosten der psychologischen Wartezeitüberbrückung

  • Die Sitzungen der psychologischen Wartezeitüberbrückung erfolgen durch Psycholog:innen mit einem abgeschlossenen Masterstudium, die sich zur Zeit in Ausbildung zur/zum psychologischen Psychotherapeut:in befinden.

  • Während des Programms erfolgt eine enge fachliche Begleitung durch die Praxisleitung.

  • Je nach individuellem Bedarf werden die Sitzungen wöchentlich oder zweiwöchentlich festgelegt.

  • Es handelt sich um ein strukturiertes Programm von 12 Einzelsitzungen mit jeweils 50 Minuten Dauer, das je nach Frequenz der Sitzungen einen Zeitraum von 3 bis 6 Monaten abdeckt.

  • Die Kosten pro Sitzung betragen 35,00 Euro.

Inhalte der psychologischen Wartezeitüberbrückung

  • Individuell ausgerichtete Psychoedukation

  • Information und Aufklärung über die verschiedenen Therapieverfahren und Therapieformen

  • Erarbeitung individuell abgestimmter gesundheitsförderlicher Themen wie z.B.

    • Selbstfürsorge & Ressourcenaktivierung

    • Stressreduktion & Resilienz

    • Achtsamkeit & Akzeptanz

    • Entspannungsverfahren

    • Emotionen & Emotionsregulation

    • Selbstwertregulation

    • Soziale Kompetenzen

    • Tagesstrukturierung

Unterstützende Materialien aus psychotherapeutischer Fachliteratur sowie vertiefende Übungsunterlagen werden bei Bedarf zur Verfügung gestellt und dienen dem selbstständigen Anwenden des Gelernten außerhalb der Sitzungen.


Information und Hilfestellung bei der Inanspruchnahme von ergänzenden Maßnahmen zur Krankheitsbewältigung
wie z.B.

  • Digitale Gesundheitsanwendungen

  • Gesundheitskurse und -programme der Krankenkasse

  • Selbsthilfegruppen

  • Ergotherapie

  • Soziatherapie

  • psychiatrische Pflege

  • Angebote der sozialpsychiatrischen Zentren

  • Betreutes Wohnen